Werbung* für den LEVEL8 Adventure mit Rabattcode / Die größeren Überlebenschancen beim Verreisen habe ich, wenn ich mit dem Zug statt mit dem Auto fahre. Noch dazu ist es nachhaltiger. So sind inzwischen die Bahnlinien in Deutschland, Frankreich und den angrenzenden Ländern mein zweites Zuhause geworden. Die deutschen stellen dabei eher eine räudige Notunterkunft dar, während die französischen das Äquivalent eines netten, energieeffizienten Vorstadthäuschens sind; die italienischen kommen an eine moderne, klimatisierte Villa zum Schnäppchenpreis heran 😁 Wie auch immer, den Komfort des jeweiligen Schienenverkehrs kann ich nicht beeinflussen. Den meines persönlichen Equipments aber schon. Daher ist mir ein wendiger, praktischer und zuverlässiger Koffer bei meinen Zugfahrten durch Europa super wichtig. Darf ich also vorstellen – der LEVEL8 Adventure*.

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Der LEVEL8 Adventure Reisekoffer – die Hard Facts
Dass man für ein bis zwei Wochen Urlaub ein größeres Kaliber benötigt als meinen LEVEL8 Gibraltar Handgepäckkoffer (Beitrag dazu hier), ist logisch. Und hier kommt die „Hard Facts“-Kurve zum LEVEL8 Adventure Reisekoffer*, die ich jetzt kratzen muss – versprochen, ich mache es schmerzfrei:
Der LEVEL8 Adventure in der 24-Zoll-Variante ist kein klassischer Koffer, den man mittig aufklappt und damit im schmalen Gang des TGV den gesamten Verkehr lahmlegt. Dank des genialen Top-Opening-Designs öffnet er sich nach oben hin. Man kommt also auch in der Gepäckablage am Wagenende mal eben an den dicken Pullover heran.
Mit seinen Maßen von 67 × 43 × 32 cm (inklusive Rollen) passt er problemlos in die Kofferregale von ICE, TGV und Co. Dabei schluckt er standardmäßig 74 Liter.
Wer vorhat, an der Côte d’Azur exzessiv Zitronengeschirr, Boutis, Parfums von Fragonard und Olivenöl zu shoppen (ich), zippt einfach die Dehnfalte auf und erweitert das Ganze auf 81 Liter.
Die Teleskopstange ist extra weit außen verbaut. Innen gibt es also keine nervigen Stangen-Hügel, sondern einen komplett flachen Boden.
Gekleidet ist das Raumwunder in eine robuste Schale aus deutschem Makrolon-Polycarbonat (wenn wir schon keine Bahnnetze können, dann offensichtlich wenigstens Makrolon-Polycarbonat), die trotz ihrer Größe gerade mal 5,2 Kilogramm auf die Waage bringt. Abgerundet wird der Koffer durch ein integriertes TSA-Schloss und kugelgelagerte 360-Grad-Leisewandler-Rollen.

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Der LEVEL8 Adventure – der ideale Koffer für Zugreisen in Europa
Meine letzte europäische Bahnreise ging mit dem ICE von Mannheim nach Paris Est, von da aus mit dem Taxi zum Pariser Gare de Lyon und weiter mit dem TGV, schlussendlich nach Menton – ah, Mentone an der Riviera! Aber vorher müssen wir uns noch ein bisschen durch den Pariser Nieselregen drücken. Oben seht ihr die Situation im Gepäckabteil des ICE und am Gare de l’Est. Bis man sich endlich aus dem ICE gewurschtelt hat, das laaange Gleis hinter sich gebracht hat und sich vor dem Gare de l’Est ein Taxi nehmen kann, dauert es gefühlt eine Ewigkeit.
Dabei ist der LEVEL8 Adventure für mich fast eher eine Gehhilfe als eine Last. Größere Koffer rolle ich lieber schiebend, also im Stehen, statt sie schräg hinter mir herzuziehen. Und gerade bei dieser Schiebbewegung ist dieser Koffer so leichtgängig, dass die Frage ist, wer hier eigentlich wen hinter sich herzieht 😄 Gleichzeitig ist er mir eine stabile Stütze, falls ich mal im Gedränge warten muss. Mein Fels in der Brandung des Gare de l’Est.

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Umsteigen in Paris per Taxi
Früher bin ich vom Gare de l’Est zu den anderen Bahnhöfen in Paris immer mit der Metro gefahren. Das fand ich aufregend. Aber ich werde alt. Während Corona habe ich mir das erste Mal ein Taxi gegönnt, um meinen Eltern in der Bretagne nicht auch noch sämtliche Viren der Pariser Metro einzuschleppen. Dabei bin ich geblieben. Ich muss zugeben, dass ich mir meine Taxis inzwischen sogar nach dem Outfit des Fahrers und nach der Automarke aussuche, was mal mehr, mal weniger gut klappt. Hier war das Outfit des Fahrers auf jeden Fall comme il faut, und er hatte dank der beiden stabilen Handgriffe auch keinerlei Probleme mit dem Handling des LEVEL8 Adventure.

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Gare de Lyon und eine Pause im Le Train Bleu
Möchte man von Paris aus mit dem Zug in den Süden Frankreichs, ist Gare de Lyon der nächste Anlaufpunkt. Und wenn man schon am Gare de Lyon ist, sollte man unbedingt einen kleinen Abstecher ins Le Train Bleu machen. Zumindest, wenn man wie ich eine mittelschwere Schwäche für die Belle Époque hat und bei vergoldetem Stuck, riesigen Kronleuchtern und historischen Wandgemälden zuverlässig die Contenance verliert.
Das Restaurant wurde 1901 anlässlich der Pariser Weltausstellung von 1900 eröffnet, hieß ursprünglich Buffet de la Gare de Lyon und bekam seinen heutigen Namen erst 1963. Namensgeber war der legendäre Luxuszug Train Bleu, der Paris mit der Côte d’Azur verband. Also ziemlich genau meine Reiseroute, nur dass ich statt im Schlafwagen mit Mahagonivertäfelung im TGV sitze und mich frage, ob mein Sitznachbar wirklich noch eine dritte Thunfisch-Baguettehälfte auspacken muss.
Das Interieur ist jedenfalls ein einziges Belle-Époque-Fieberträumchen: vergoldete Ornamente, monumentale Deckengemälde, aufwendig dekorierte Decken und eine solche Menge an historischem Prunk, dass ich kurz überlege, ob es vielleicht doch eine Obergrenze für Gold gibt. Zu den berühmten Gästen gehörten unter anderem Coco Chanel, Jean Cocteau und Salvador Dalí. Und spätestens hier bin ich gedanklich mal wieder bei den Fitzgeralds, die in den 1920er-Jahren zwischen Paris und der Riviera pendelten. Ob Scott und Zelda hier tatsächlich gespeist haben, weiß ich nicht. Aber sie hätten hervorragend hineingepasst. Das dekadente Paris der Roaring Twenties, die mondäne Côte d’Azur, Champagner, Exzesse und der allmähliche Verfall einer Generation – für mich ist das Le Train Bleu jedenfalls die perfekte Kulisse, um sich für einen Moment in diese Welt hineinzufantasieren.

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Mit Koffer ins Edel-Restaurant?
Und was macht man jetzt mit einem 24-Zoll-Koffer in einem Restaurant, in dem man sich am liebsten sofort einen Seidenmantel überwerfen würde?
Erstaunlich wenig, und genau das ist der Vorteil. Der LEVEL8 Adventure lässt sich dank seiner vier leichtgängigen Rollen auch auf engem Raum bequem neben sich herschieben, ohne dass man ihn ständig kippen oder hinter sich herziehen muss. Gerade zwischen Tischen, Stühlen und anderen Gästen ist das wesentlich angenehmer als das übliche Kofferballett.
Auch die kompakte Stellfläche ist praktisch. Durch das Top-Opening-Design muss ich nicht erst zwei Kofferhälften auf dem Boden ausbreiten, wenn ich noch schnell etwas aus meinem Gepäck brauche. Sonnenbrille, Haarbürste… Wobei, die lässt man im feinen Restaurant besser stecken 😂 Na, jedenfalls etwas salonfähigere Accessoires lassen sich so unkompliziert hervorholen.
Natürlich wird aus einem großen Reisekoffer auch durch noch so elegantes Design keine kleine Abendhandtasche. Aber im Le Train Bleu sind Reisende mit Koffern willkommen. Das Personal weist ihnen gegebenenfalls einen geeigneten Abstellplatz in Tischnähe zu.
Ein bisschen Belle Époque für mich, ein bisschen moderne Ingenieurskunst für mein Gepäck. So lässt es sich reisen.

Ankunft in Menton mit dem LEVEL8 Adventure
Aber mein TGV Richtung Süden wartet nicht, bis ich mich innerlich wieder im 21. Jahrhundert eingefunden habe. Sobald das Gleis angezeigt wird, begebe ich mich also zügig dorthin, um meine Fahrkarte einscannen zu lassen und mein Abteil zu suchen. Generell finde ich die TGVs etwas beengter als andere Züge, aber der LEVEL8 Adventure findet auch hier mühelos seinen Platz.
Am liebsten wäre ich allerdings selbst in meinen Koffer gekrochen, da ich mir das mit dem Thunfischbaguette eben nicht ausgedacht habe 😶 Eine Dusche hätten diverse Menschen auch mal in Erwägung ziehen können… Aber selbst mit der Erweiterungsfalte gab es keine Chance für mich, mich in meinem Koffer zu verkriechen.
Nach diversen Überschwemmungen, Zwischenstopps und mittleren Katastrophen – fragt einfach nicht – sind mein Koffer und ich dennoch irgendwie im bunt leuchtenden Menton angekommen. Die letzte Stadt der französischen Riviera vor Italien:

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Das Innenleben des LEVEL8 Adventure
Zeit, den Koffer im Appartement auszupacken. Nach der etwas chaotischen Anreise ist es jedenfalls ausgesprochen beruhigend, wenigstens im Koffer geordnete Verhältnisse vorzufinden. Der LEVEL8 Adventure hat nämlich nicht nur einen riesigen Stauraum, sondern auch ein ziemlich cleveres Innenleben. Auch größere Gegenstände finden hier Platz, ohne dass man erst Tetris auf Expertenniveau spielen muss. So konnte ich meine Spiegelreflexkamera plus ein Wechselobjektiv sowie mein Macbook gut gepolstert zwischen meine Kleidung schichten. Das wäre mit einem Koffer mit zwei gleich großen, flachen Hälften weniger gut gegangen.

Besonders praktisch finde ich das integrierte Kompressionssystem: Zwei breite, gepolsterte Laschen lassen sich über dem Gepäck zusammenführen und halten alles schön an Ort und Stelle. Darin sind zusätzlich zwei kleine Netzfächer mit Reißverschluss integriert, perfekt für Ladekabel, Parfum, Schmuckbox und den üblichen Kleinkram, der sonst auf mysteriöse Weise in den Tiefen des Koffers verschwindet. Im Deckel und seitlich gibt es außerdem ein großes und ein kleineres Reißverschlussfach für alles, was man gerne separat verstaut.

Und weil ich solche Details liebe: Das gesamte Innenfutter besteht aus einem unempfindlichen Material in Champagnerbeige mit dezentem All Over-Logoprint. Plus Leder-Tag in der Deckelklappe. Wenn ich schon nach zwölf Stunden Zugfahrt nicht mehr besonders frisch und sortiert aussehe, soll es wenigstens mein Gepäck tun 😁

Da stehe ich nun vor den völlig überlaufenen Rampes Saint-Michel in Menton. Offen gestanden finde ich diesen Overtourism ganz furchtbar – gedankenlos werden die Spots, die bei Instagram viral gehen, abgeklappert. Das Interesse am Ort selbst ist marginal, man beschäftigt sich lediglich mit der eigenen Person in Form von Hunderten von Selfies vor den einschlägigen Spots. Mir ging es wenigstens um den Koffer, Mann 😄 Nun ja, wenigstens muss einem nichts mehr peinlich sein.

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Mein Fazit
Aber zurück zum eigentlichen Star dieses Berichts. Der LEVEL8 Adventure hat sich auf dieser Tour jedenfalls bestens bewährt. Ob im Gedränge des Gare de l’Est, in den engen Gängen des TGV oder auf dem Weg durch Menton: Er ließ sich überall mühelos manövrieren, hat meine halbe Garderobe samt Riviera-Einkäufen geschluckt und dabei auch noch ziemlich gut ausgesehen; ganz ohne die Neigung, auf einer Treppe plötzlich 47 Selfies von sich machen zu wollen. Mehr kann ich von einem Reisebegleiter nicht verlangen.
Und so bleibt als Fazit: Die Welt ist voll von Dingen, die man auf Reisen nicht kontrollieren kann. Verspätungen, Mitreisende, Wetter, Thunfischbaguettes und Menschen mit Selfiesticks. Wie schön, wenn wenigstens der eigene Koffer keine zusätzlichen Probleme macht. Der LEVEL8 Adventure hat sich in dieser Hinsicht als ausgesprochen zivilisiert erwiesen.
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