Werbung* für Maintal* / Es gibt Menschen, die morgens meditieren. Andere gehen fünf Kilometer laufen. Und dann gibt es mich. Ich stehe in der Küche, starre die Kaffeemaschine an und hoffe, dass mein Frühstück heute wenigstens so aussieht, als hätte ich mein Leben im Griff. Dieses Granola-Rezept hat mir da zuletzt sehr geholfen. Und das nicht nur optisch. Es steckt voller Zutaten, die tatsächlich etwas können: Haferflocken, Walnüsse, Leinsamen, Chiasamen und Rapsöl. Klingt unspektakulär, ist aber ein ziemlich solides Team, wenn es um Omega-3-Fettsäuren geht.

Und warum brauchen wir jetzt Omega-3-Fettsäuren?
Omega-3-Fettsäuren genießen den seltenen Luxus, dass sie nicht nur in Gesundheitsmagazinen gefeiert werden, sondern auch wissenschaftlich ziemlich gut dastehen. Besonders die pflanzliche Alpha-Linolensäure (ALA), die reichlich in Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen und Rapsöl vorkommt, ist essenziell. Der Körper kann sie also nicht selbst herstellen.
Aus ALA bildet er zwar auch die ebenfalls wichtigen langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, allerdings mit der Motivation eines Beamten am Freitagnachmittag: Die Umwandlungsrate ist begrenzt. Für eine gute Versorgung mit EPA und DHA müsste man fetten Seefisch essen, darauf habe ich im Granola aber aus Geschmacksgründen verzichtet. Das wäre eher etwas für unser „Wir haben unser Leben im Griff“-Mittagessen.
Trotzdem ist ALA alles andere als eine Notlösung. Sie trägt nachweislich zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Darüber hinaus deutet eine große Zahl wissenschaftlicher Studien darauf hin, dass eine insgesamt gute Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren eine wichtige Rolle für die Herz-Kreislauf-Gesundheit spielt und an zahlreichen Prozessen beteiligt ist, die Entzündungsreaktionen und die Funktion von Zellmembranen beeinflussen (nachzulesen hier). Anders gesagt: Diese Fettsäuren erledigen im Hintergrund eine Menge wichtiger Aufgaben.

Veganes Granola-Rezept mit Omega-3-Fettsäuren
Gut. Neben der Funktionskontrolle von Zellmembranen hat unser Frühstück aber auch die nicht minder wichtige Aufgabe, uns zu schmecken. Und auch hier ist dieses Granola-Rezept ein ziemlicher Streber. Zarte Haferflocken liefern die angenehme Basis, Nüsse und Samen sorgen für Biss und ein nussiges Aroma, und Rapsöl macht den Job, den es immer macht: Es hält alles zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen (Sonnenblumenöl ist übrigens keine gute Alternative! Es enthält relativ viele Omega-6-Fettsäuren und die besetzen konkurrierend die Stellen, die auch Omega-3-Fettsäuren aufnehmen).
Fein abgeschmeckt mit Ahornsirup, Zimt, Vanille und einer Prise Salz (trust me in this – bloß nicht weglassen) duftet das Granola schon beim Backen nach purer Gemütlichkeit.
Auf purem Granola möchte man aber morgens auch nicht herumkauen. Deshalb landet das knusprige Omega-3-Granola auf einer großzügigen Portion Skyr. Der sorgt mit seiner angenehmen Frische und dem hohen Eiweißgehalt für den perfekten Kontrast zur Röstaromatik des Granolas. Frische Beeren bringen Säure, Farbe und das gute Gefühl, etwas Vernünftiges zu essen.

Geheimtipp: die Heidelbeer-Konfitüre von Maintal…
Und jetzt wird es interessant. Die Heidelbeer-Konfitüre von Maintal* wird nicht einfach als Topping aus dem Glas gelöffelt. Sie wird kurz erwärmt, bis sie wunderbar fließfähig ist. Dadurch entfaltet sie ihr volles Aroma, legt sich wie eine fruchtige Sauce über den kühlen Skyr und verbindet sich mit den Beeren zu einem Topping, das das gesamte Frühstück auf ein neues Niveau hebt.
Was dabei besonders überzeugt, ist der intensive Heidelbeergeschmack. Die Konfitüre hat ein ausdrucksstarkes und reichhaltiges Fruchtaroma, wie frisch im Wald gepflückte Beeren. Sie ist ausgewogen süß und bringt genau die richtige Balance zwischen Frische und Fruchtigkeit mit. Durch die zarten Fruchtstückchen wirkt sie fast wie ein selbst gekochtes Fruchtkompott, nur eben deutlich entspannter. Man muss schließlich nicht jeden Morgen so tun, als hätte man zwei Stunden Zeit für ein Frühstück.
Pssst: Wenn mal keine frischen Beeren im Haus sind und man einfach keinen Bock hat, sich einen Apfel ins Müsli zu schnippeln, hilft Maintal zuverlässig 😁 Wie oft habe ich mir morgens schon aus der Patsche geholfen und die Heidelbeer-Konfitüre, aber auch viele andere Maintal-Konfitüren als Frucht-Komponente im Müsli verwendet. Lasst das bloß die Beeren nicht hören, aber manchmal freue ich mich richtiggehend. wenn keine da sind und ich pure Konfitüre auf mein Müsli haben darf 🙈

Granola-Rezept, kombiniert mit Skyr, Beeren und warmer Heidelbeer-Konfitüre
Aber gehen wir davon aus, dass die Beeren am Start sind ✌🏼 Zusammen entsteht genau das, was ein gutes Frühstück ausmacht: knusprig, cremig, fruchtig, voll guter Nährstoffe und angenehm sättigend. (Dass man im Laufe des Vormittags noch ein bis drei weitere Löffel Heidelbeer-Konfitüre pur aus dem Glas isst, hat schließlich nichts mit Hunger zu tun, sondern mit dem, was der Franzose gemeinhin „gourmandise“ nennt.) Und ganz nebenbei sieht die violette Heidelbeersauce auf dem weißen Skyr auch noch verdammt gut aus.


Veganes Granola-Rezept mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren
Zutaten
Omega-3-Granola:
- 250 g zarte Haferflocken
- 100 g grob gehackte Walnüsse
- 40 g geschrotete Leinsamen
- 30 g Chiasamen
- 50 g Rapsöl
- 50 g Ahornsirup
- 1 TL Zimt
- Mark einer Vanilleschote
- 1 Prise Salz
Zum Servieren pro Portion:
- 150 g Skyr
- 3 EL Maintal Heidelbeer-Konfitüre
- frische Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren…)
Anleitungen
- Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
- 250 g zarte Haferflocken, 100 g grob gehackte Walnüsse, 40 g geschrotete Leinsamen, 30 g Chiasamen, 1 TL Zimt, das Mark einer Vanilleschote und 1 Prise Salz in einer Schüssel gut mischen
- 50 g Rapsöl und 50 g Ahornsirup verrühren. Über die trockenen Zutaten geben und gründlich vermischen, bis alles leicht benetzt ist.
- Die Mischung auf dem mit Backpapier belegten Blech verteilen und 25 Minuten goldbraun backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal vorsichtig wenden. Anschließend vollständig auskühlen lassen, so wird das Granola besonders knusprig.
- 3 EL Maintal Heidelbeer-Konfitüre in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze unter Rühren erwärmen, bis sie leicht flüssig ist.
- Anrichten: 150 g Skyr in eine Schüssel geben. Das Heidelbeer-Topping darüber geben. Dann mit ca. 4 EL Omega-3-Granola toppen. Schließlich frische Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren…) zugeben und genießen.
Das Omega-3-Granola lässt sich luftdicht verschlossen bis zu 3 Wochen aufbewahren und eignet sich hervorragend zum Vorbereiten.

Fertig ist ein Frühstück, das knuspert, cremig ist, fruchtig schmeckt und ganz nebenbei reichlich Omega-3-Fettsäuren liefert. Sein Leben im Griff zu haben, ist manchmal gar nicht so schlimm.

Habt ihr euch schon mit Omega-3-Fettsäuren beschäftigt? Schreibt es mir gerne in den Kommentaren!
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