Werbung* / In der Food Fotografie und Videografie gibt es ständig neue Trends. Eine ganz bestimmte Art von Content haben sich meine Kunden in letzter Zeit besonders häufig gewünscht: Stop Motion-Videos. Und soll ich euch etwas verraten? Meine ersten Versuche sind dabei gründlich gescheitert.
Was meine Stop Motion-Videos letztendlich auf ein Niveau gebracht hat, das ich guten Gewissens verkaufen kann, zeige ich euch in diesem Artikel. Spoiler: Es ist das Datacolor LightColor Meter *✨
Bis zum 31.07.2026 läuft die Datacolor Sommer-Promo und ihr bekommt das LightColor Meter für 249 € anstatt 349 €. Mit meinem Code LCMNT gibt es nochmal satte 10€ Rabatt on top, ihr könnt es also hier für nur 239 € ergattern* 🤩

Was sind Stop Motion Videos?
Stop Motion-Videos bestehen aus sehr vielen einzelnen Fotos. Diese werden dann so schnell zusammengeschnitten, dass die Abläufe nahezu flüssig wirken. Mit diesem Trick kann man Szenen animieren, die sonst nur schwer auf Video zu bannen wären. Gerade im Bereich Food kann man so spannende Effekte erzielen. Stellt euch Früchte vor, die in ein Marmeladenglas krabbeln und zu Konfitüre werden. Oder ein Snackboard, das sich wie von Geisterhand mit Leckereien füllt. Jede Bewegung, wie der Weg einer Erdbeere auf ein Brett oder in ein Glas, wird in kleine Einzelschritte zerlegt, die jeweils fotografiert werden. Mit Apps wie Capcut kann man die vielen hundert Fotos, die hier anfallen, dann zu einem kurzen Clip schneiden. So lassen sich Erdbeeren oder Käsestücke zum Leben erwecken.

Was sind die größten Probleme dabei?
Verwackeln des Videos
Ganz wichtig ist natürlich, dass die Kamera bei einer solchen Stop Motion-Aufnahme auf einem Stativ steht. Denn wenn jedes Foto aus einer minimal anderen Position gemacht wird, wackelt das Video am Ende ganz schön. Ja, man sollte die Kamera sogar nur mit einem Fernauslöser betätigen. Sonst kann allein schon die Berührung beim Auslösen zu winzigen Positionsänderungen der Kamera auf dem Stativ führen und das Endvideo so ruinieren.
Flackerndes Licht im Video
Als Food Fotografin mit einem hellen, natürlichen Stil arbeite ich am liebsten bei Tageslicht. Aber es kann durchaus über eine Stunde dauern, bis sich ein Foodboard gefüllt hat, wenn ich bei jedem Foto die Snacks jeweils nur ein klein wenig bewege. In dieser Zeit ändert sich ziemlich sicher das Licht. Zum Beispiel, wenn sich immer wieder Wolken vor die Sonne schieben. Aber auch an bedeckten, einheitlich grauen Tagen ist man nicht sicher. Nach längerer Zeit ist das Licht vielleicht etwas dunkler geworden oder hat einen Blaustich bekommen. Im Endvideo fallen selbst kleine Änderungen stark auf, da die einzelnen Fotos sehr schnell zusammengeschnitten werden. So kann man von einem leisen Abschmieren in bläuliche Dunkelheit bis hin zu blitzlichtgewitterartigen Effekten allerlei unerwünschte Effekte beobachten.
Diese kann man zwar in der Nachbearbeitung in Lightroom ein Stück weit ausgleichen, das kostet aber sehr viel Zeit. Die Stapelbearbeitung, die bei unseren hunderten von Fotos so praktisch wäre, kann man bei unterschiedlichen Ausgangsbelichtungen und Tönungen kaum anwenden – beziehungsweise muss man jedes Foto nochmal manuell nachbearbeiten.

Wie kann man das Licht bei Stop Motion Videos kontrollieren?
Das Datacolor LightColor Meter
Hier kommt das Datacolor LightColor Meter ins Spiel. Das kleine Gadget, das mich immer an einen Handschmeichler oder einen Cheatcode-Diamanten in einem Computerspiel erinnert, ist das perfekte Tool für die optimale Lichtkontrolle. Es wird in einer praktischen Tasche zum Mitnehmen geliefert, zwei magnetische Halterungen zur Fixierung sowie zwei AAA-Batterien sind dabei. Über das Stativgewinde kann es überall aufgestellt werden.
In unserem Fall hier reicht es aber einfach, das kabellose LightColor Meter ins Set zu legen. Gerade so, dass es nicht auf den Fotos zu sehen ist, aber das herrschende Licht an Ort und Stelle messen kann.

Verbindung mit der Datacolor LightColor App
Um die Messergebnisse auszulesen, installiert man einmal die kostenlose Datacolor LightColor App (iOS und Android). Mit einem Tastendruck am Gerät und einem Tippen in der App wird via Bluetooth die Verbindung hergestellt. In der App werden dann in Echtzeit Farbtemperatur, Helligkeit und anpassbare Empfehlungen zum Verhältnis von Blende, ISO und Verschlusszeit angezeigt. Für eine erneute Messung einfach auf den blauen Kreis mit der Blende in der App tippen.

Kontrolle der Farbtemperatur mit dem Datacolor LightColor Meter
Die erste blaue Kachel zeigt uns die gemessene Farbtemperatur an. Wenn man darauf tippt, öffnen sich detailliertere Informationen und man sieht auf einen Blick, bei wieviel Kelvin man gerade liegt. Diese Messung ist viel genauer als der automatische Weißabgleich der Kamera. Was dabei manchmal für ein Quatsch herauskommt, kennt vermutlich jeder Fotograf zur Genüge 😁
Praktischerweise lässt sich nun exakt die gemessene Farbtemperatur dann analog in der Kamera einstellen. Meistens funktioniert das über das Menu – Weißabgleich – manuelle Einstellung. So eliminiert man von Anfang an Farbstiche und kann die Farbtemperatur auch über die Zeit hinweg konstant halten. Das ist nicht nur bei Stop Motion-Videos, sondern allgemein bei jedem Foto eine wichtige Qualitätssicherung.

Kontrolle von Helligkeit und Belichtung
Die zweite blaue Kachel gibt uns nähere Informationen zur Helligkeit in Lux. Da dies nicht sofort analog an der Kamera eingestellt werden kann, empfehle ich zusätzlich einen Blick hinter die dritte blaue Kachel. Hier bekommt man eine Verschlusszeit in 1 / Sekunden empfohlen, abhängig von Blende und ISO, was man in der App passend zu den eigenen Settings einstellen kann.

So kann man wieder ganz einfach die Belichtung in der Kamera einstellen und Änderungen während der Aufnahmezeit entgegensteuern. Im obigen Beispiel hätten wir also eine Blende von 8.0 eingestellt und ein ISO von 200. Dazu empfiehlt uns die App bei den herrschenden Lichtverhältnissen eine Verschlusszeit von 1/20 Sekunde.

Auf ein Minimum begrenzte Nachbearbeitung
So arbeiten wir nun immer weiter: Das Datacolor LightColor Meter liegt im Set und ist mit der App auf dem Handy verbunden. Alle paar Fotos checken wir durch ein einfaches Tippen, ob sich an den Lichtverhältnissen etwas geändert hat. Wenn dem so ist, können wir easy in der Kamera nachadjustieren. Stellt euch das gute Gefühl vor, wenn die Fotos beim Import in Lightroom schon alle perfekt belichtet sind und eine identische Helligkeit und Temperatur haben! Wir müssen uns nur noch Foto Nummer 1 vornehmen, etwas nachschärfen, vielleicht Kontrast und Lebendigkeit etwas anheben… Und das können wir dann via Synchronisation auf die Fotos Nummer 2 bis Nummer 255 übertragen. Einfach. Präzise. Professionell.

Weitere Einsatzgebiete des Datacolor LightColor Meter
Neben diesem Anwendungsfall aus der Food- und Tabletop-Fotografie kann das Datacolor LightColor Meter noch viel mehr. Gerade auch für Aufnahmen bei Kunstlicht (Dauerlicht, Blitzlicht, Stroboskoplicht) und für Videos ist es prädestiniert. Hier sind ein paar Beispiele:
- Bei Portraitaufnahmen sorgt es für einen natürlichen Hautton.
- Bei der Eventfotografie kannst du dich an wechselnde Lichtverhältnisse anpassen.
- Bei Produktfotos hilft es, die Farbe perfekt objektgetreu wiederzugeben.
- Bei der Landschaftsfotografie im Freien bleiben deine Farben selbst in der Golden Hour originalgetreu und deine Belichtungen selbst bei starken Kontrasten ausgewogen.
- Bei Dokumentarfilmen kannst du beim Weg aus dem dunklen Kerker des Dogenpalastes auf den sonnigen Markusplatz dein Setting präzise anpassen.
- Interviews lassen sich durch gezielte Lichtkontraste filmisch ausleuchten, ohne das Risiko von überbelichteten oder zu dunklen Bereichen.

Was sind für dich die größten Herausforderungen beim Lichtmanagement? Wie könnte dir das Datacolor LightColor Meter bei deiner Art der Fotografie helfen? Erzähl es mir in den Kommentaren ☺️
Melanie schreibt
Hey liebste Vera!
Oh ja, Licht ist ja mein Endgegner in der Fotografie!! Da kommt dieses Teilchen ja wie gerufen. Ich kenne das zu gut, dass sich ständig die Lichtverhältnisse ändern und man dann mit der Nachbearbeitung ziemlich zu tun hat!
Stop Motion Videos finde ich richtig klasse und die Vorstellung, wie kleine Früchtchen in ein Glas hüpfen und zu Konfitüre werden, ist einfach zuuuu niedlich!!!
Danke für die tolle Vorstellung dieses tollen Gadgets 🤍
Allerliebste Grüße,
Melanie
Vera schreibt
Liebste Melanie,
danke für Deinen lieben Kommentar!
Genau so ist es – beruhigend zu lesen, dass es Dir auch so geht 🤗
Ja, oder? Irgendwie bleibt man doch für immer Kind und liebt solche kleinen Geschichten 😍
Ich drück Dich!